Georg Friedrich Händel – Concertos

Georg Friedrich Händel – Concertos | Ragna Schirmer

Concertos

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Ursprünglich als Zwischenmusiken für Oratorien im Theater gedacht, avancierten Händels Orgelkonzerte mit ihren eingängigen Melodien schnell zu Publikumsmagneten. Der ehrgeizige Komponist lief mit dieser Genre-Neuschöpfung sogar Star-Sängern wie Farinelli den Rang ab. Der wachsenden Popularität der Werke dienten dann Transkriptionen für Cembalo und Streichquartett, die diese Werke auch im Häuslichen aufführbar machten.

Auf ihrem Album geht die für ihre Händel Suiten bereits vielfach prämierte Pianistin Ragna Schirmer ihrer Händel-Mission nach, indem sie die Orgelkonzerte in verschiedenen Versionen auf drei CDs präsentiert: auf der ersten CD spielt sie Hammerflügel, auf der zweiten einen modernen Flügel und auf der dritten Hammond. Das Händelfestspielorchester mit seiner langen Händel-Tradition wählt sie als Partner für ihre Interpretationen auf dem Hammerflügel. Besonderheit der ersten CD ist die Transkription zweier Konzerte für ein Bläsertrio: die von Händel gewünschten Flötenregister werden so hörbar, indem die Solo-Passagen virtuos auf der Traversflöte erklingen.

Auf der zweiten CD spielt Ragna Schirmer einen Konzertflügel mit dem von ihr gegründeten Kammerorchester DaCuore. Hier sind die Transkriptionen schon freier, entfernen sich von der barocken Aufführungspraxis. Der Schritt in die Moderne wird noch unterstrichen durch das Concertino des Franzosen Guillaume Connesson, ein Ragna Schirmer gewidmetes Werk, was sich auf Händel bezieht.

Die dritte CD schließlich zeigt die Popularität und Improvisationskraft Händels, indem vier der Orgelkonzerte für ein Jazz-Ensemble übertragen werden. Hierzu spielt Ragna Schirmer den Orgelpart der Händelschen Orgelkonzerte auf einer Orgel: einer Hammond B3 von 1957. Stefan Malzew arrangiert diese Konzerte mit Witz und Ideenreichtum, aber immer voll Respekt vor dem Werk Händels. Als Partner sind auf dieser CD Jazz-Größen wie Peter Weniger, Gérard Presencer, Geoffroy de Masure, Winfried Holzenkamp und Matthias Daneck zu hören.

Ein Album, was die Vielfalt und Schönheit der Concertos von Georg Friedrich Händel auf neue Weise hörbar macht.