Presse

Ragna Schirmer entlockt dem Flügel Tonkaskaden, die schier unfassbar erscheinen. So richtig gerockt wird die Konzertkirche dann aber nach der Pause – wenn Händel gejazzt wird. Diese völlig neue Sicht auf seine Werke hätte dem Komponisten, den wir heute als Popkünstler seiner Zeit bezeichnen würden, wohl gefallen. Mit stehenden Ovationen bedankt sich das Neubrandenburger Publikum bei der zauberhaften Pianistin Ragna Schirmer und ihren Musikern.
Nordkurier, 01.10.2013


 

Weit entfernt davon, nun auf romantische Tastenlöwin zu machen, lotete sie die neuen Freiräume der Werke so feinsinnig wie kontrastreich aus und vollzog das Vortasten und Erobern kongenial nach.
Ragna Schirmer gelingt es, mittels subtiler Anschlagstechnik und Artikulation die Qualitäten des Cembalo-Timbres mit den Stärken des Konzertflügels zu verbinden. Das Ergebnis ist ein phänomenal klarer und sinnlicher Klang, der bei Händel und Bach neue, vielfältige und vielschichte Ausdruckswelten eröffnet, ausgelöst nicht zuletzt durch das freie Spiel der Ornamentierung, das für Ragna Schirmer nicht nur Beiwerk, sondern wesentlicher Bestandteil ist.
Südwest Presse, Reutlinger Nachrichten, 27.09.2013

Ähnlich vielfarbige Schmetterlinge entlockte Ragna Schirmer ihrem Flügel vielfältige Klang-Farben.
Osterburger Volksstimme, 19.08.2013

 

Ausdrucksstark und mit viel Leidenschaft
Altmark Zeitung, 19.08.2013

Ragna Schirmer spielt spannend und fesselt. Ob ein zartes Piano, ein kräftiges Forte oder aber ob Schirmer die Melodie auf dem Klavier so leicht wie ein Vogel trillern lässt - bei ihre wirkt jeder Ton.
volksfreund.de, 07.07.2013

 

Ragna Schirmer, Proben Aufnahmen zu Händel 2012

Besonders faszinierten die leisen, hingetupften Variationen, die zeigten, dass jenseits der oft bei diesem Werk vernommenen Kraftmeierei doch die andere, schönere, versponnene Schumann-Welt liegt. Kölner Stadtanzeiger, 06.05.2013


Schirmers nuancenreiches feingliedriges Spiel leuchtet den Klaviersatz zwischen sensibler Bravour und energischer Noblesse aus, weiß immer wieder auch eigene bezwingemde subtile Akzente oder berückend ätherische Klangmomente zu setzen. ... eine subtile Beethoven-Interpretin.
Neue Westfälische, 22.04.2013


Das G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel wird unter ihren Händen zu einem spannenden Streifzug durch die 1920er Jahre. Ihre Flexibilität gegenüber dem aufmerksam reagierenden Orchester bewies die totale musikalische wie geistige Überlegenheit über dieses heiter brillante Werk.
Thüringische Landeszeitung, 20.01.2013


 

Schirmers sanft leuchtender Ton bringt zusätzliche Schattierungen, Attacca geht es über in den vor Spielfreude sprühenden Finalsatz, der wie aus einem Guss dahin perlt und in dem sich die Pianistin und Orchester die Motive vortrefflich zuspielen. (Beethoven Klavierkonzert Nr. 3)
Neue Westfälische 07.05.2012

Zwischen kontrapunktistischer Strenge, betörender Sanglichkeit, dem großen theatralischen Auftritt wie der verinnerlichten Tiefe wusste sie zu unterscheiden.
Thüringische Landeszeitung, 10.04.2012

Pressefoto - Ragna Schirmer (Foto: Robert Dämmig)

Großartig eingefügt in den Stil des Abends hatte sich die Pianistin Ragna Schirmer mit einer souveränen Interpretation des vergleichsweise unbekannten Konzertes (Mendelssohn, Klavierkonzert Nr. 2), die genau die Mitte hielt zwischen Poesie (den weitgesponnenen Melodien im dichten Klaviersatz) und Struktur (siehe die formbildenden Auftakte aus drei repetierenden Achteln). Ihre Übereinstimmung in der Verlangsamung mit den pulsierenden Bläsern am Schluss des zweiten Satzes – einfühlsam und hochmusikalisch.
Kölner Stadtanzeiger, 24.01.2012

 

Schirmers zupackende Virtuosität
Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann, 24.01.2012

 

Mendelssohns zweites Klavierkonzert, das Ragna Schirmer mit noblem, fast zurückhaltendem Ton spielte und sich dem stilistischen Klassizismus Marriners nahtlos anschloss. (mit der Academy of St. Martin in the Fields)
Rheinische Post, 20.01.2012

This is the Handel cycle to aquire if you desire these works on piano.
The Gramophone

 

Such a sense of rich enterprise and inclusiveness is a delight from start to finish. (Haydn)
The Gramophone

 

Groß ist die pianistische Dignität Ragna Schirmers. Sie erweist sich als schöpferisch Denkende (...) Der Dichter spricht mit den Fingern einer fantasievollen Vertrauten.
Die Zeit

 

Schirmer again proves herself to be a stylish and accomplished artist—she’s a keyboard stroker not hitter—producing a rich, organ-like sonority from the Steinway.
The Gramophone

Ragna Schirmer défend avec beaucoup d'autorité, de panache et de conviction cette pièce imposante (Franz Schmidt Variations).
Monde de la musique

 

Man muss lange suchen, bis man ein vergleichbares Können antrifft, eine vergleichbare Persönlichkeit. Ragna Schirmer hat eine Menge zu erzählen.
Berliner-Philharmonikermagazin

 

C’est ici l’incroyable minutie de Schirmer à sculpter le discours qui frappe: chaque note, perfaitement dosée, soupesée, milimétrée dans la trame des lignes simultanées et enchevêtrées, possède ses caractéristiques propres.Toutes les phrases montrent dans leur énoncé la même méticulosité déterminée, la même subtilité tranchée. Jeu d’impact, de rebonds, de pleins et de déliés: tout cela est surprenant et permet à la pianiste de se placer, n'ayons pas peur de le dire, parmi les meilleures références.
Piano, Le magazine